Innovation Booster Future Urban Society

Wie sieht die Zukunft des Lebens im urban geprägten Raum der Schweiz aus?

Wie geht das gute Leben in planetaren Grenzen? Wie können wir in Zukunft klimagerecht wohnen? Wie können wir bezahlbar, klimaneutral reisen – privat und beruflich? Wie ermöglichen wir für alle eine möglichst regionale und umweltschonende Ernährung? Diese Fragen können nur gemeinsam, ko-kreativ und mit einem neuen Verständnis von Innovation beantwortet werden.

Der Innovation Booster Future Urban Society fördert radikal neue Ansätze, um die besten Ideen in den miteinander verknüpften Bereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung aus der Nische zu katapultieren. Bring deine Lösungsansätze mit und entwickle sie mit anderen Expert:innen und Innovator:innen weiter. Hilf mit, ökosoziale Innovationen zu mainstreamen und sichere dir und deinem Team für gemeinsam entwickelte Ideen finanzielle und methodische Unterstützung.

Mehr zur Grundidee des Innovation Boosters von Innosuisse

Aktuell

Es wurden 12 Projekte ausgewählt, diese starten jetzt mit Develop & Prototype.

Radikale Ideen werden weiterentwickelt, prototypisiert und getestet. Wir unterstützen die Teams mit Wissen und Mainstreaming-Expertise, unseren Netzwerken und Workshops, die bei der Weiterentwicklung der Projektideen helfen.

Ausblick

Unser Programm geht 2027 in sein letztes Förderjahr.

Gerade bereiten wir die beiden letzten Missions unserer vierjährigen Laufzeit vor. Und wir stecken bereits mitten in intensiven Gesprächen.

Mit der Stadt Lugano, dem Living Lab Lugano und weiteren Schlüsselakteuren im Tessin entwickeln wir eine national angelegte Innovationsmission mit regionalem Schwerpunkt rund um die City of Generations.

Der Fahrplan
Call for Challenges: voraussichtlich November 2026
Call for Ideas: Januar 2027
Deadline für Projektvorhaben: 31. März 2027
Projektlaufzeit: Mitte April bis Mitte Oktober 2027

Events

Derzeit finden keine weiteren Veranstaltungen statt.

2 Jahre soziale Innovation zum Nachlesen

Wir haben eine Publikation zu zwei Jahren sozialer Innovation in und für die Schweiz zusammengestellt: Teams, Learnings und geballtes Wissen auf knapp 80 Seiten. Viel Spass beim Durchstöbern.

Das Magazin Soziale Innovation für die Schweiz von heute ist hübsch auf einem Tisch arrangiertPublikation öffnen

Es wurden 12 Projekte ausgewählt, diese starten jetzt mit Develop & Prototype.

Radikale Ideen werden weiterentwickelt, prototypisiert und getestet. Wir unterstützen die Teams mit Wissen und Mainstreaming-Expertise, unseren Netzwerken und Workshops, die bei der Weiterentwicklung der Projektideen helfen.

Geförderte Projekte

In den ersten zwei Jahren haben wir über 100 Eingaben erhalten und davon 24 gefördert.

Alle Ideen Entdecken

Klimagerechtes Wohnen im urbanen Raum

Warm Data Labs im Pilotquartier Netto-Null – Systemische Partizipation für Klimagerechtes Wohnen

IMP-HSG
Sense-Making Collective

Warm Data Labs (WDL) sind partizipative Workshops, die im Wohnbereich des Pilotquartiers Netto-Null (Binz/Alt-Wiedikon) als Prototypen für ein Verständnis von klimagerechtem Leben durchgeführt werden. Die Labs fördern ein tiefes Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen unserem Lebensraum, der Natur und sozialer Gerechtigkeit.

Zum Projekt
Energy Communities

Citizen-led energy autonomy renovation in Prangins

Association Mélèzes Energie (AME)
UNIL

The goal is full energy autonomy, heat and electricity, for 150 homes across 10 PPEs (condos) in Prangins. Electricity structures are clear (CEL, RCP, RCPv); citizen district heating renovations are not. Governance models integrating existing co-ownership, individual-owner-versus-PPE liability, financing, and decision-making is a gap in Switzerland. This research develops options to bridge both energy streams into one coherent, socially acceptable legal and financing structure, scalable to other projects.

Zum Projekt
Die essbare Stadt

Kitchen Sharing in Basel

Basel Food Factory
FHNW

Ziel des Projekts ist es zu untersuchen, ob der erleichterte Zugang zu gemeinschaftlich genutzten Küchenräumen sowie ein sichtbares Netzwerk an Fachpersonen und Dienstleistenden “Basler Foodpreneurs” (insbesondere Startups) fördern und einen Beitrag zu nachhaltigen Praktiken in Gastronomie und Lebensmittelproduktion leisten kann. Dazu wird eine prototypische Plattform aufgebaut, die unternutzte Gastroküchen sowie ergänzende Dienstleistungs- und Unterstützungsangebote für Foodpreneurs sichtbar macht (“Gelbe Seiten”). Im Rahmen des Projektes sollen Nutzungsinteressen und -szenarien für unternutzte Gastroküchen identifiziert sowie unterstützende Dienstleistende und Fachpersonen sichtbar gemacht werden, um Grundlagen für ein nachhaltiges Shared-Kitchen-Modell in Basel zu schaffen. Der Verein Basel Food Factory leitet und verantwortet das Projekt. Die FHNW begleitet das Projekt wissenschaftlich und das Lebensmittel Netzwerk Basel sowie die Markthalle bringen Erfahrungen und Netzwerk ein.

Zum Projekt

Wir brauchen systemische Ansätze

Klimakrise, Zerstörung der Biodiversität, Energiekrise – wir leben in einer Welt multipler Krisen. Um diese zu bewältigen, braucht es radikal neue Ideen und Ansätze, sowohl in technologischer als auch in gesellschaftlicher Hinsicht.

Ob Share, Repair oder DIY – viele innovative Ansätze, Projekte und Ideen für ein klimagerechtes Leben im urbanen Raum bleiben klein. Nicht weil sie im Grundsatz nicht funktionieren, sondern weil sie meist verschiedene Bereiche unseres Lebens betreffen, weil es nicht einfach ist, unsere Gewohnheiten zu ändern und die unterschiedlichsten Akteur:innen mitmachen müssen bei der Umsetzung. Die Verstetigung oder Verbreitung von integrativen Ansätzen funktioniert anders als bei rein kommerziellen Angeboten. Daher möchten wir in unserem Innovation Booster ökosoziale Innovationen verstärken und skalieren, um sie im Mainstream zu etablieren.

«Was alle angeht, können nur alle lösen.» Friedrich Dürrenmatt (Die Physiker)

Die grossen Herausforderungen unserer Zeit können nur durch die Zusammenarbeit von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen bewältigt werden. Deshalb setzt der Booster auf einen Open-Innovation-Ansatz. Über die nächsten vier Jahre bringen wir zentrale Akteur:innen aus der Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft mit Verwaltungen von Städten, momentan aus Zürich, Basel und Lausanne, zusammen. Gemeinsam werden systemische Probleme erforscht und radikale Ideen für nachhaltige Lösungen entwickelt. 

Werde Teil der Lösung und erhalte finanzielle und methodische Unterstützung

Um Innovationen zu ermöglichen und zu beschleunigen, verbinden wir Städte und Verwaltungen mit ökosozialen Innovator:innen sowie Stakeholdern aus der Privatwirtschaft und der Wissenschaft. Ideen, die durch das Innovation-Booster-Programm entstehen und/oder weiterentwickelt werden, können wir finanziell unterstützen, inklusive Gutscheine für Expert:innen-Beratung und Coaching. So ermöglichen wir, dass vielversprechende Innovationen im urban geprägten Raum der Schweiz weiterentwickelt und getestet werden können. Darüber hinaus setzen wir uns zusammen mit unseren Partnern dafür ein, dass die weitere Umsetzung der Innovationen nach dem Booster wahrscheinlich wird.

Bis zum 25. Mai 2025 können Projektideen eingegeben werden, um finanzielle Unterstützung von bis zu 22’500 Franken und methodische Unterstützung sowie wertvolle Kontakte für weitere Schritte zu sichern.

Wer steckt hinter dem Vorhaben?

Meso Innovationsallianz
Der Booster Future Urban Society wird von Meso als Leading House getragen und durch die Expertise folgender Organisationen geprägt:

Team

Björn Müller
Björn Müller
Programme Director | Stride the unSchool / Meso Innovationsallianz
Samuel Eberenz
Samuel Eberenz
Konzeption & Stakeholder engagement | Stiftung Risiko-Dialog / Meso Innovationsallianz
Mirko Fischli
Mirko Fischli
Project Manager Booster | Dezentrum / Meso Innovationsallianz
Nicola Blum
Nicola Blum
Konzeption & Research | BFH
Pascal Dey
Pascal Dey
Research | BFH
Anaïs Sägesser
Anaïs Sägesser
Anchor Basel | Scaling4Good
Colm Kuonen
Colm Kuonen
Energy Living Lab Association
Laura Minisini
Laura Minisini
Energy Living Lab Association
Olivier Mächler
Olivier Mächler
Kommunikation | ARC Collective

Städtepartnerschaften

Urbane Innovation geht nur durch starke Partnerschaften mit Städten und Gemeinden. Darum sind wir besonders stolz auf unsere Umsetzungspartnerschaften:

Möglich gemacht durch

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